Naturheilverfahren

Akupunktur

Von allen Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin hat sich die Akupunktur am weitesten im westlichen Gesundheitssystem durchgesetzt. Sie ist nicht nur wirkungsvoll, sondern nahezu frei von Nebenwirkungen. Auch bei langer Anwendung gibt es keinerlei schädliche Spätfolgen. Wie wohl kaum eine andere Therapie versucht die Akupunktur nicht nur, Symptome zu behandeln, sondern die Wurzel einer Erkrankung zu suchen und als zentralen Bestandteil der Krankheit mitzubehandeln. Mithilfe der Akupunktur wird der Körper zur Selbstheilung stimuliert.

 

Sehr gerne setze ich sie bei muskelbedingten Blockaden, Störungen des Bewegungsapparates, Atemwegsinfekten und auch bei Magen-Darm-Erkrankungen ein. 

 

 

Blutegeltherapie

Die Anwendung von Blutegeln ist eine naturheilkundliche Therapieform, die über ein Jahrtausende altes Wissen verfügt.

Die Blutegeltherapie zählt zu den sogenannten Ausleitungsverfahren, bei denen die Ausscheidung eingelagerter Schadstoffe über das Blut angeregt wird. Was die Blutegeltherapie jedoch so einzigartig macht, ist die Wirkung des Speichelsekrets, das während des Saugens ins Blut der Patienten gelangt. Der Speichel der Egel besteht aus über 100 Inhaltsstoffen, von denen sich Eglin und Hirudin als besonders hilfreich erwiesen haben.

 

Eglin blockiert entzündungsauslösende Enzyme und wirkt auf diese Weise Entzündungsprozessen entgegen. Gleichzeitig wirkt es schmerzstillend. Hirudin hemmt die Blutgerinnung, was sich positiv auf die Durchblutung auswirkt und dabei hilft, Thromben aufzulösen. Es wirkt gefäßkrampflösend und fördert die Bildung der weißen Blutkörperchen. Somit wird das Immunsystem gestärkt und durch die Beschleunigung des Lymphflusses werden im Körper eingelagerte Schadstoffe schnell zur Ausscheidung gebracht.

 

Als besonders hilfreich haben sich Blutegel bei Arthrose/Arthritis, Bandscheibenvorfällen, Cauda Equina, Dysplasien wie HD oder ED und Spondylosen erwiesen. Aber auch bei Hauterkrankungen wie Ekzemen oder schlechter Wundheilung können Blutegel sehr gut helfen.

 

 

Homöopathie

Homöopathisch arbeite ich eng nach Samuel Hahnemann, der akute Fälle mit C30-Potenzen und chronische Krankheitsverläufe mit LM-Potenzen behandelte. Hahnemanns therapeutischer Grundgedanke beruhte auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Sein Leitspruch „Similia similibus currentur“ (Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt) gilt bis heute.

 

In akuten Fällen wie zB. Infekten oder Verletzungen kann man schnelle Erfolge mit Homöopathika  erzielen. Chronische Erkrankungen benötigen eine längere Behandlung. 

 

 

Mykotherapie

Pilze werden in Asien schon seit Jahrtausenden zur Linderung und Heilung zahlreicher Krankheiten verwendet. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Heilpilze das Immunsystem stabilisieren und eine zellerneuernde Wirkung haben. Sie enthalten darüber hinaus eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch wichtigen Substanzen.  Ihre Bedeutung wächst zB. in der Immuntherapie, bei Allergien, an der Haut und bei entzündlichen Prozessen. Die Sauerstoffaufnahme des Blutes wird nachweislich verbessert. Außerdem wirken sich die Pilze positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Sie stärken und schützen zB. die Nieren und die Leber, des weiteren stärken sie die Herzmuskulatur und die Atemwege. Die Heilpilze werden nicht nur als Therapie bei Krankheiten eingesetzt, sondern haben auch eine stärkende und vitalisierende Wirkung.

 

Ich arbeite bei Allergien, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Herzerkrankungen und Diabetes sehr gerne mit Heilpilzen. Auch bei der Krebstherapie können Heilpilze unterstützend eingesetzt werden. Das Immunsystem des Tieres wird in seinem Kampf gegen die Krebszellen unterstützt, die betroffenen Organe werden gestärkt und Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung gelindert.

 

 

Neuraltherapie

Die auch als "Akupunktur des Westens" bekannte Neuraltherapie wird vor allem zur Schmerztherapie eingesetzt. Mithilfe von Quaddeln können zB. auch Therapieblockaden der Tiere überwunden werden. Bei dieser Therapieform werden Lokalanästhetika an Schmerzpunkten gequaddelt, wodurch es zu Entspannung und in der Folge zu Schmerzlinderung in der Muskulatur kommt.

 

Mögliche Anwendungsgebiete können akute, chronische Schmerzzustände und Bewegungseinschränkungen im Bereich der Wirbelsäule und den Gelenken, Ellenbogen, Hüft- und Kniegelenksbeschwerden, Arthrosen, entzündliche Gelenkserkrankungen oder chronische Erkrankungen bei Verdacht auf ein Störfeldgeschehen sein. Ein Störfeld kann zum Beispiel eine Narbe sein, die über das vegetative Nervensystem Störungen auslöst. 

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© Melanie Richartz